Herzensarbeit togge

Fühlen lernen,
Bewusstheit entwickeln,
sich entfalten!

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7. September 2021

«Ich bin gescheitert!»

Scheitern ist ein Tabu in unserer Gesellschaft. Wir wollen unser Haus, unser Geld, unsere glückliche Beziehung, unsere gesunden Kinder und unseren Erfolg im Beruf. Scheitern kommt in diesem Lebensentwurf nicht vor. Es darf nicht vorkommen, es hat keinen Platz.

Und wenn doch, dann wird es verschwiegen, verdrängt, übertüncht, verschleiert, versteckt.

Die Politiker sind Weltmeister in dieser Tatktik. Heute offensichtlicher und ausgeprägter denn je.

Und wie ist es mit uns? Kürzlich bin ich an einem Projekt gescheitert. Ich habe nicht bekommen, wonach ich mich so sehr gesehnt hatte… Das tut weh. Es entmutigt zunächst.
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7. Juli 2021

« Sie nimmt alles, was ich sage, gleich persönlich…»

Dieser Satz wird oft von Paaren geäussert, die zu mir kommen. Von Männern genauso wie von Frauen.

Manchmal ist das Eis dünn zwischen zwei Menschen. Ein falsches Wort, ein missmutiger Gesichtsausdruck, eine unerwartete Reaktion - und schon ist die Stimmung im Keller….

Es ist, als wäre unser Körper mit Wunden übersät und bei der kleinsten Berührung schreien wir auf, wehren den Schmerz ab, ziehen uns zurück, bauen Mauern auf und sind wütend auf den Partner, der dieses unangenehme Gefühl in uns ausgelöst hat.
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8. Mai 2021

Interessensgemeinschaft für lebendige Beziehungen Achtsam – Inspirierend – Humorvoll

Ich habe eine Vision, an der ich dich teilhaben lassen möchte. Zuerst als Bild, als Traum, als Idee. Danach gehts bereits zu einem ersten, konkreten Schritt. Zu einem Anlass am Freitag Abend, 11. Juni 21, zu dem ich dich einlade!

«Es ist ein warmer Sommerabend. Ich befinde mich in einem grossen Garten mit üppigen, duftenden Blumen und starken, alten Bäumen. In der Mitte des Gartens erblicke ich einen Teich mit klarem, erfrischendem Wasser. Aus allen Richtungen strömen Menschen zu diesem Garten. Sie begrüssen sich, sie umarmen sich, sie lachen und reden miteinander. Es sind Männer und Frauen, ältere und jüngere, Paare und Einzelpersonen. Die Menschen erfrischen sich im kühlen Wasser des Teiches, sie scherzen und haben Spass, wie übermütige Kinder. Danach laben sie sich an köstlichen Speisen und Getränken, sie sprechen miteinander in achtsamer, tiefsinniger und humorvoller Weise und lauschen bezaubernder Musik. Sie fühlen sich erfüllt mit Leichtigkeit und Freude.
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3. März 2021

Was, wenn ich nicht mehr geliebt werde?

Seit einem Jahr befasse ich mich verstärkt mit der Dynamik der Angst. Sie ist allgegenwärtig in Politik, Gesellschaft und vor allem in den Medien. Wenn wir unbewusst und unreflektiert bleiben, kann dieses Gefühl uns überwältigen und beherrschen und uns zu Menschen werden lassen, die wir nie sein wollten.
Es gibt unzählige Aspekte der Angst. Die Angst vor Krankheit und Tod, die Angst, Schuld auf sich zu laden, die Angst vor Freiheitsbeschränkung. Heute möchte ich mich mit einer eher verkannten Seite der Angst beschäftigen, die aber nicht weniger mächtig wirkt: Der Angst davor, nicht geliebt zu werden, nicht dazu zu gehören.
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13. Februar 2021

Zuhören ohne auszurasten – ein echter Dialog

«Du hörst mir nicht zu! Bist nicht für mich da!»

«Du machst mich wahnsinnig! Das stimmt doch nicht!»

«Ich vertraue dir nicht! Weiss nicht, was ich glauben soll!»

Das Gegenüber sagt etwas und innerlich brennt bei uns eine Sicherung durch. Vielleicht werden wir laut und aggressiv, oder zynisch, arrogant, gleichgültig. Vielleicht ziehen wir uns zurück, sind still und bedrückt, leer und enttäuscht, verschlossen und verbittert….
Wir rasten buchstäblich aus – das kennen wir alle!
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12. Dezember 2020

Es ist nichts mehr, wie es war….

Oft kommen Paare zu mir, die nachdenklich, traurig oder verzweifelt sagen: «Es ist anders geworden. Wir waren einst ein glückliches Paar, wir haben ein Leben und eine Familie aufgebaut. Und jetzt haben wir uns auseinandergelebt, es ist nichts mehr, wie es war, die Liebe ist nicht mehr spürbar…».

Zuerst geht es darum, die Trauer, den Verlust, den diese Aussage zum Ausdruck bringt, wirklich zu fühlen. Erklärungen, Rechtfertigungen und abgeklärte Worte bringen da wenig. Der Schmerz möchte gefühlt und in unser Herz geholt werden. Er braucht Raum, Verständnis und Mitgefühl von uns.
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26. Oktober 2020

Zeit für uns – Zeit als Paar

Wir leben in turbulenten, unklaren, ungewissen Zeiten. Viele Aktivitäten und Kontakte werden erneut von Regierungsseite eingeschränkt.

Eines können wir jedoch noch tun und werden wir immer tun können: Uns um unser Innenleben kümmern! Um unsere Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen. Achtsam sein mit uns selber, mit den Menschen, Tieren und Pflanzen um uns herum. Das Leben selber und unsere Zeit hier auf diesem Planeten bewusst erleben, ehren und feiern.
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26. September 2020

Von drei verdrängten Gefühlen in unseren Paarbeziehungen – und in der Coronakrise!

Wir leben in herausfordernden Zeiten! Die weltweit krisengeschwängerte Stimmung erreicht uns bis in unsere privaten Beziehungen – ob wir dies nun wahrhaben wollen oder nicht. Egal, ob die Coronakrise unsere berufliche und familiäre Situation direkt betrifft oder nicht, egal, wie stark oder wie wenig wir uns damit befassen wollen, sie löst bei jedem die unterschiedlichsten Gefühle aus.

In unseren Paarbeziehungen, Familien, im Freundeskreis, im beruflichen Umfeld und in der Öffentlichkeit löst die Krise immer wieder heftige Diskussionen aus.
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18. August 2020

Du solltest dich selber mehr lieben! Das auch noch?

Die Sätze, die mit SOLLTE beginnen, waren schon immer meine Lieblingssätze! Du solltest das, du solltest jenes. Das Schlimme ist, dass ich mir das vor allem selber sage, es kommt nicht mal von aussen.

Wenn wir uns sagen, was wir tun sollten, oder wie wir uns fühlen sollten, verpassen wir dabei immer, danach zu forschen, was wir denn tun MÖCHTEN und wie wir uns tatsächlich FÜHLEN.
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4. Juli 2020

Ich funktioniere nur noch: Wo ist mein Herz wirklich?

Es gibt manchmal Phasen in unserem Leben, wo wir glauben, nur noch zu «funktionieren» und gar nicht mehr spüren, wo unser Herz wirklich ist.

Oft kommen Paare zu mir, bei denen mindestens eine(r) der beiden sagt: «Ich fühle nichts mehr. Weiss gar nicht, wo es mich hinzieht, was ich eigentlich möchte,….»
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