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4. April 26 Schweigen: Dieses Warnzeichen wird in einer Beziehung meistens übersehen. Wie du es erkennen und verändern kannst.

In langjährigen Beziehungen ist es eine grosse Aufgabe, der Beziehung genügend Nahrung und Pflege zukommen zu lassen. Die meisten Paare sind sich dessen nicht bewusst, darum hier ein wichtiges Warnzeichen, das meistens übersehen wird:
Schweigen

Schweigen in Beziehungen ist ein weitverbreitetes Phänomen. Anstatt dass wir die Konflikte angehen und uns zeigen in unserer Verletztheit, schweigen wir. Wenn du der/diejenige bist, der/die schweigt, konfrontiere dich sehr ehrlich damit, warum du das tust:

  • Fühlst du dich gerade überfordert?
  • Fühlst du dich gelähmt und machtlos?
  • Fühlst du dich verunsichert und weisst nicht, was du sagen sollst?
  • Fühlst du dich verletzt und willst dich deinem Gegenüber entziehen?
  • Schweigst du, damit dein Gegenüber mürbe wird und sich entschuldigt?
  • Schweigst du, damit «endlich Ruhe» einkehrt?

 

 

Schweigen geschieht aus Überforderung und Verunsicherung, oder aber um das Gegenüber subtil unter Druck zu setzen.

Verwirf bitte Letzteres nicht gleich. Wir alle haben eine dunkle Seite in uns, die sehr wohl zu Machtausübung und Manipulation fähig ist.

Je mehr wir diese dunkle Seite in uns verleugnen und unterdrücken, umso mehr kann sie ungehindert ihr Unwesen treiben. Es lohnt sich also, uns dem zu stellen und es genau unter die Lupe zu nehmen.

Meistens schweigen wir aus einem Gemisch aller aufgeführten Punkte: Wir fühlen uns verletzt, verunsichert und schweigen, um unser Gegenüber dafür zu bestrafen.Dies geschieht oft unbewusst.

Da übernimmt der schlechteste Teil in uns, der nur vom besten Teil in uns erkannt werden kann. Denn er selbst verleugnet seine eigene Existenz.

Darum ist es so schwer, das in uns zu erkennen und vor uns selbst zuzugeben.

Aktivieren wir also unseren besten Teil, der fähig ist, die dunkleren Seiten in uns zu erkennen, ohne uns gleich dafür zu beschuldigen.

Was passiert zwischen uns als Paar, wenn wir schweigen?

Wir zeigen uns nicht mehr voreinander. Wir geben uns in unserem Schmerz, in unserer Verletztheit und in unserer Sehnsucht nicht mehr zu erkennen.

Wir beobachten unser Gegenüber und versuchen, in seinem Gesicht zu lesen und verbergen gleichzeitig, was sich in uns abspielt.

Stell dir vor, was passiert, wenn beide das tun?

Wir interpretieren die Gedanken, Gefühle und Handlungen des Gegenübers und stellen uns nicht mehr einem Realitäts-Check. Wir wenden uns ab, das Interesse lässt nach.

Wir lassen andere Prioritäten und «Dringlichkeiten» noch so gerne in unser Leben. Wir lenken uns ab, stellen die Kinder, die Arbeit, das Haus, die Hobbies in den Mittelpunkt, nur um unserem Partner nicht mehr wirklich begegnen zu müssen.

Ein Realitäts-Check heisst:

«Ich zeige mich dir mit meinen Gedanken, Gefühlen, Sehnsüchten und Absichten. Und ich möchte dich gerne tiefer kennenlernen und begreifen, wer du wirklich bist.»

Wieder taucht der Grund auf, warum wir schweigen. Denn wenn wir uns so zeigen, dann wird ein Dilemma sichtbar:

Wir wollen nicht beide das Gleiche. Es gibt Punkte, wo wir uns schmerzhaft unterscheiden. Es entsteht eine emotionale Pattsituation.

Jedes Paar kommt unweigerlich im Verlaufe der Jahre in ein schmerzhaftes Dilemma.

In so einer schwierigen Phase ist folgendes zu vermeiden:

 

  • Stunden- oder tagelanges Schweigen
  • Nicht endende Streitereien
  • Abwerten des Gegenübers
  • Vorschnelle Schlüsse ziehen

 

 

 

Diese Punkte sind hilfreich und fördern das persönliche Wachstum und die Lösung des Dilemmas:
  1. Ich kenne Mittel und Wege, mich selbst zu beruhigen und in Balance zu bringen. Ich brauche dazu keine bestimmte Hilfe durch mein Gegenüber.
  2. Ich offenbare meine Gefühle und Gedanken, ohne mein Gegenüber abzuwerten. Ich bleibe bei mir und lasse mein Gegenüber bei sich sein.
  3. Ich höre zu und achte mein Gegenüber als eigenständige Persönlichkeit, die ihre eigenen Entscheidungen trifft.
  4. Ich entwickle Geduld, Vertrauen und ein gewisses Durchhaltevermögen, auch wenn die Lösung gerade (noch) nicht in Sicht ist.
  5. Ich halte an meiner inneren Stärke fest und orientiere mich an einer positiven Vision unserer Beziehung, auch wenn sich diese im gegenwärtigen Moment ungelöst anfühlt.

Ohne die vorangegangenen Punkte zu schmälern ist mir wichtig zu erwähnen, dass es Konstellationen gibt, in denen eine Trennung die richtige Wahl ist. So oder so immer dann, wenn Gewalt (welcher Art auch immer) im Spiel ist. Das werde ich ein anderes Mal genauer beleuchten.

Im Workshop vom 30.5. geht es darum, diese absolut notwendige innere Stärke zu entwickeln, die es braucht, um aus schwierigen Lebensphasen gestärkt hervorzugehen.

Und ja, um Stärke zu entwickeln ist es notwendig, aus der Komfortzone herauszutreten. Anders können diese «Muskeln» nicht trainiert werden.

Kürzlich hat mich eine Frau gefragt: «Ich finde das Thema ganz wichtig. Kann ich es denn nicht mit dir alleine machen?»

Die Sitzungen mit mir alleine können tief gehen. Dennoch: Um zu erfahren, dass du für dich selbst einstehen kannst, ist die Umgebung einer kleinen, sorgfältig geführten Gruppe ideal. Das Sicherheitsnetz ist stetig da und voll ausgebreitet. Trotzdem darfst du dir einen kleinen Moment im freien Flug gönnen. Das Gefühl danach ist grossartig!

Wage den Schritt und melde dich an!
Der Frühbucher-Rabatt dauert noch bis am 18.4.!

Mehr Infos und Anmeldung hier

Wenn du unsicher bist: Lass uns sprechen. Buche dir hier ein kostenfreies Telefongespräch mit mir, damit du in aller Ruhe spüren kannst, ob das etwas für dich ist.

Am 7.3. beim Modul 1 hat sich einmal mehr gezeigt, wie schnell es möglich ist, einen tragenden Boden zu schaffen unter Frauen, die sich vorher noch nie gesehen hatten. Mit Staunen durfte ich miterleben, wie viel Selbsterkenntnis, Offenheit und gegenseitige Unterstützung an einem einzigen Tag entstehen konnten.

Jedes Modul steht für sich selbst und ist einzeln buchbar. Jede Frau ist von Herzen willkommen in dem Kreis. Ganz egal, ob du schon einmal da warst, oder ob du neu dazukommst.

Auch wenn es vielleicht ein wenig Mut braucht, das gehört dazu und zahlt sich aus. Es ist jetzt die Zeit, wo wir Frauen ein ganz neues Miteinander erleben dürfen. Das kommt uns zugute, unseren Kindern, und nicht zuletzt auch den Beziehungen zu unseren Männern.

 

Mehr Infos und Anmeldung hier

Hier ein Überblick über die restlichen 3 Module der  Kursreihe «Kraftvoll Frau-Sein»

 

 

Deine innere Stärke entdecken 30.5.26 Early Bird Preis bis 18.4.
Von Anpassung zu Klarheit: Grenzen setzen und deiner Stimme vertrauen.Nähe gestalten 12.9.26
Von Enge und Distanz zu freier Verbundenheit: Beziehungen bewusst leben.Raus aus dem Sorgenkarussell 14.11.26
Von Grübeln zu Gelassenheit: Klarheit, Ruhe und Freude finden.Vielleicht ist die Gruppe für dich die grösste Hürde. Dennoch: In einer kleinen Gruppe von Frauen im geschützten und sorgfältig geführten Rahmen sind andere Erfahrungen möglich als im Einzel-oder Paarsetting.Ich ermutige dich von Herzen, diesen Schritt zu wagen!

Mehr Infos zur Kursreihe  „Kraftvoll Frau-Sein“ findest du hier:
https://herzensarbeit.ch/workshop/

In Liebe
Anne-Katrin

Die Impulse erscheinen auch regelmässig auf meinem Whatsapp-Status. Falls du diesen nicht sehen kannst und es gerne möchtest, schicke mir eine Nachricht auf Whatsapp (+41 79 103 63 31), dann füge ich dich in meine Kontakte ein.

Erfahrungsbericht aus dem Modul 1 der Kursreihe
„Kraftvoll Frau-Sein“

 

Ich habe am Workshop «Frieden mit dem eigenen Körper» teilgenommen. Ich wusste dieses Thema ist für mich teilweise schwierig. Anne-Katrin hat es aber geschafft einen sicheren Raum herzustellen, wo ich mich öffnen und mich verletzlich zeigen konnte. Auch in der Runde mit den anderen Frauen ist eine richtig unterstützende, wohlwollende und verständnisvolle Stimmung entstanden.
Ich konnte meinen Körper endlich einmal wieder von einer anderen Perspektive aus sehen, als nur als Instrument, welches immer nur funktionieren muss. Wenn ich mich nun im Spiegel anschaue, schaue ich mich meistens mit einem grosszügigen, offenen Herzen an und bin dankbar für meinen Körper. Und ich bin dankbar für diese wundervolle Erfahrung!Sarah (33 Jahre)